brasil grooves
sergio mendes gehört wie joão gilberto oder antônio carlos jobim zu den ganz großen der legendären brasilianischen musikausrichtung bossa nova. seit den der frühen 1960er jahren versetzen die leichtfüßigen, lebensfrohen rhythmen menschen auf der ganzen welt in ein heiter beschwingtes lebensgefühl. bossa nova könnte man als jazzig abgewandelte, sanft-fliessende samba-melodien umschreiben, welche sich als eigenständige stilform und als hörbares sinnbild für den sonnigen tagtraum zwischen strand und aprés-bar etablieren konnten. pianist
sergio mendes gilt seit jahrzehnten gewissermassen als vermittler dieser musikausrichtung und hat mit einigen zeitpausen rund 40 brasil-alben zwischen 1961 und 2008 auf den markt gebracht.
sein aktuelles album
encanto (
concorde records) versteht es auf wunderbare art und weise
die wurzeln des bossa nova mit zeitgemäßen grooves aus hip hop und funkigen party-sounds in einander zu verweben. man spürt, hört es förmlich mit jeder nummer, wie es mendes mit seinen 67 lebensjahren nach wie vor großen spaß macht, diesen vielseitigen brasilianischen musik-spirit in der welt zu versprühen. hochkarätige gastmusiker wie carlinhos brown, toninho horta, natalie cole, herb albert oder der italienische hip hopper jovanotti sorgen für ein rundum gelungenes, dynamisches hörerlebnis - nicht nur für die sonnigen tage. der nächste sommer kann kommen!
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