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reisen

25.02.09

conversations with the mob

!!australien_ausstellung.jpgals die neuseeländische fotojournalistin megan lewis für fünf jahre zu den australischen ureinwohnern der gruppe „martu" in die great sandy-wüste zieht, um einen differenzierten blick über deren lebensweise zu gewinnen, wusste sie noch nicht über eine besondere eigenschaft, die ihr selbst inne wohnt. als eines tages zwei in der wüste vermisste martu-mitglieder nicht mehr auftauchen, hat megan lewis eine art vision, die ihr zeigen sollte, wo die beiden abgängigen sich befinden. durch dieses „spirituelle" ereignis entwickelte sich aus dem zunächst eher distanzierten verhältnis von lewis zur martu-gemeinschaft eine tiefgründige verbindung und freundschaft. diesen anhaltenden „dialog" mit einer der letzten gruppen australischer ureinwohner, die mit den weißen in kontakt traten, hat die fotografin zwischen den jahren 2002 - 2007 fotografisch und gedanklich unter dem titel „conversations with the mob" dokumentiert.
die auch als buch erschienene dokumentation zeigt in einfühlsamen bildern, wie sich die ureinwohner heute zwischen nomadischer tradition und neuer welt bewegen und mit lebensaspekten wie beziehungen, gesundheit, alkohol, trauer, humor und spirituellen kräften auseinander setzen. ort der begegnung zwischen megan lewis und den martu war deren stammsitz parnngur - auch cotton creek genannt -, welcher aus einer schule, einer verwaltungsstelle, klinik, einem lebensmittelgeschäft und 28 mit blech verkleideten häusern bestand. im durchschnitt befanden sich rund 150 einwohner im ort, welches durch die nomadische lebensweise variierte. die mit dem „photographers choice award" ausgezeichneten bilder unter dem titel "conversations with the mob" der fotojournalistin megan lewis sind erstmals außerhalb von australien von 31. märz bis 31. mai 2009 in der wiener galerie westlicht zu sehen.

www.meganlewis.com/au
www.westlicht.com