ludic society

eine verspielte gesellschaft. 52 internationale mitglieder mit dem ziel „ludics" als eigene disziplin zu verorten. margarete jahrmann und max moswitzer, gründer der
ludic society, entwickelten 2007 das real game „
tagging the city". als anlehnung an das virtuelle game „
second life", wird hier nun im third life gespielt. reale objekte getaggt. subkutane rfid-chips, die sich aber nur die künstler selbst implantiert haben. obwohl es an interesse der anderen spieler nicht gefehlt hätte. doch um missverständnissen entgegenzuwirken - kritisch sollte auf die allgegenwärtigkeit von rfid-chips hingewiesen werden. „sind wir denn alle nur noch objekte?", wirft jahrmann in den raum. doch mittlerweile sind wir mit gadgets, wie iphones, androids, etc. ausgestattet, sodass rfid-chips, egal ob kutan oder subkutan gar nicht mehr notwendig sind. wir lassen uns selbst als avatare in einer realen welt spielen. bedeutet doch "avatara" im sanskrit die verkörperung eines gottes auf erden.
www.ludic-society.netwww.ludic.priv.atwww.konsum.nettext: laura ari