festivalsommerauftakt in barcelona! als etwas ganz besonderes gilt das musikfestival sonar in der katalanischen metropole nicht nur für die besucher, sondern vor allem auch für die dort auftretenden künstler und musik-acts. auf diesem seit mitte der 1990er existierenden festival für „fortschrittliche musik und moderne kunst" werden album-präsentationen, tour-auftakte und debüts gewissermaßen schon aus tradition abgehalten. das festival gilt als „place to be" für musiker und musikinteressierte.
ein zusätzlicher reiz dieses festival ist es, daß es sich nicht weit außerhalb der großstadt und guter infrastruktur befindet, sondern mitten im zentrum barcelonas residiert, was die besonderheit und wertschätzung von sonar unterstreicht. die veranstaltung lädt tagsüber ins macba, dem ausstellungsreichen museum für moderne kunst, im herzen der altstadt. auf dem weg dorthin, durch die engen, verwundene gäßchen, verlocken viele kleine, feine shops sowie traditionelle katalanische bars und cafès zu einem abstecher. wer also lust auf topaktuelle kultur, ein bisschen festivalflair und einen sommerlich gestimmten besuch in einer pulsierenden, lebensfrohen stadt am meer hat, hätte hiermit schon ein gutes programm ...
www.sonar.es
sergio mendes gehört wie joão gilberto oder antônio carlos jobim zu den ganz großen der legendären brasilianischen musikausrichtung bossa nova. seit den der frühen 1960er jahren versetzen die leichtfüßigen, lebensfrohen rhythmen menschen auf der ganzen welt in ein heiter beschwingtes lebensgefühl. bossa nova könnte man als jazzig abgewandelte, sanft-fliessende samba-melodien umschreiben, welche sich als eigenständige stilform und als hörbares sinnbild für den sonnigen tagtraum zwischen strand und aprés-bar etablieren konnten. pianist
sergio mendes gilt seit jahrzehnten gewissermassen als vermittler dieser musikausrichtung und hat mit einigen zeitpausen rund 40 brasil-alben zwischen 1961 und 2008 auf den markt gebracht.
sein aktuelles album
encanto (
concorde records) versteht es auf wunderbare art und weise
roses, taste oder gold lauteten drei der bisher 53 erschienen titeln
von
visionaire. bei dieser im jahre 1991 gestarteten magazin-reihe
jedoch von einer bloßen „zeitschrift" zu sprechen, würde dem hohen
anspruch der drei aus new york stammenden „visionäre" cecilia dean,
stephen gan und maes kaliardos jedoch überhaupt nicht gerecht werden.
bei jeder einzelnen ausgabe handelt es sich schlicht um ein kunst- und
meisterwerk, um ein objekt auf höchstem kreativen niveau. mit jedem
themenschwerpunkt wird entsprechend das jeweilige (lebens-)gefühl
sinnlich, haptisch und visuell dazu vermittelt. aufmachung, materialien
und form der ausgaben wechseln deshalb stetig, passen sich dem
inhaltlichen ausrichtungen jeweils an.
auch die vor kurzem erschienene 53. Ausgabe von
visionaire ist ein ganz besonderes, nunmehr „hörbares" erlebnis. „sound" lautet der themenschwerpunkt, welche in zusammenarbeit mit
mini entwickelt wurde.
der norwegische jazz-pianist ketil bjørnstad ist nicht nur ein begnadeter musiker sondern auch preisgekrönter lyriker und buchautor. an die 20 bücher hat bjørnstad bereits veröffentlicht, darunter vor allem romane sowie sammelbände mit gedichten und essays. zu seinen bekanntesten werken zählen romanbiographien des komponisten edvard grieg und des malers edvard munch. ebenso wie seine bücher bestechen auch seine mittlerweile 20 musik-alben durch ihre sanft-jazzige poesie und nordisch-romantische interpretation. der 1952 in oslo geborene genoss eine klassische pianistenausbildung und hat sich seit den 1980er jahren einen internationalen namen als (standard-)jazz-musiker gemacht.
ideen-ausgangspunkt des ausgesprochen spannenden bildbandes „dirt ollies - a skateboard trip to mongolia" (verlag für bildschöne bücher) war ein foto eines riesigen skateparks in der hauptstadt der mongolei ulaanbaatar. auf dieser aufnahme aus dem jahr 2002 war ein gigantischer skatepark inmitten von wohnhäusern der stadt in ostasien zu sehen. begeistert von der besonderen aura dieses bildes inmitten der mongolischen hauptstadt, machte sich zwei jahre später eine gruppe von 11 skatern auf, um dieses skatergelände zu besuchen, zu befahren und dies fotografisch zu dokumentieren.
im mai 1985 wagten joe simpson und simon yates die erstbesteigung der westwand des 6356 m hohen siula grande in den peruanischen anden. überglücklich erreichten sie den gipfel. doch beim abstieg stürzte joe und zerschmetterte sich sein kniegelenk. simon versuchte ihn abzuseilen, aber dabei stürzte joe in eine verborgene klippe und hängte hilflos in der luft. starkes schneegestöber machte die sicht und die kommunikation unmöglich. dazu kam auch noch, dass joes gewicht simon selbst langsam den abhang hinunter zog. um sein eigenes leben zu retten, brach simon ein bergsteigertabu: er schnitt das seil durch. von schuldgefühlen gequält, kämpfte er sich bis ins basislager durch. was jedoch niemand wusste, ist, dass joe den sturz überlebte und in einer gletscherspalte um sein leben kämpfte. der preisgekrönte regisseur kevin macdonalds konfrontiert uns in diesem wahrheitsgetreuen meisterwerk mit den schlimmsten unserer ängste und zeigt den unfassbaren überlebenskampf der beiden bergsteiger.
www.arthaus.de
wien gilt immer mehr als spannende, kreative begegnungsstätte zwischen alt und neu. wer die dynamische kultur-szene in der donaumetropole betrachtet, wird zunehmend junge, innovative künstler aus den bereichen mode, musik oder architektur aus wien finden, die für internationale aufmerksamkeit sorgen. nun hat österreichs hauptstadt endlich auch für das aufstrebende genre des zeitgenössischen produktdesigns eine umfassende plattform: die
vienna design weeks hat vom 3. - 21. oktober 07 erstmals an mehreren standorten in der ganzen stadt einen guten überblick zu „österreichisch-wienerischen design-positionen" geboten.