eine verspielte gesellschaft. 52 internationale mitglieder mit dem ziel „ludics" als eigene disziplin zu verorten. margarete jahrmann und max moswitzer, gründer der ludic society, entwickelten 2007 das real game „tagging the city". als anlehnung an das virtuelle game „second life", wird hier nun im third life gespielt. reale objekte getaggt. subkutane rfid-chips, die sich aber nur die künstler selbst implantiert haben. obwohl es an interesse der anderen spieler nicht gefehlt hätte. doch um missverständnissen entgegenzuwirken - kritisch sollte auf die allgegenwärtigkeit von rfid-chips hingewiesen werden. „sind wir denn alle nur noch objekte?", wirft jahrmann in den raum. doch mittlerweile sind wir mit gadgets, wie iphones, androids, etc. ausgestattet, sodass rfid-chips, egal ob kutan oder subkutan gar nicht mehr notwendig sind. wir lassen uns selbst als avatare in einer realen welt spielen. bedeutet doch "avatara" im sanskrit die verkörperung eines gottes auf erden.
zum 27. mal findet das internationale tanzfestival "impulstanz" statt. tägliche performances, unzählige workshops, projekte, etc. werden den tanzwütigen und kunstinteressierten geboten. wien sprudelt im sommer nur so von kreativität. und einen monat lang ist es der tanz, dem die aufmerksamkeit geschenkt wird.
sind sie also alle wieder heil heimgekehrt aus dem mailändischen designspektakel. und diesmal erwies sich, dank aschewolke über dem designjetset europas, der verkehr rund und in mailand zur messezeit noch aufregender.
schöne möbel zu günstigen preisen. 1943 im schwedischen småland führte der damals 17-jährige ingvar kamprad, die initialen i und k, sowie jene der namen des väterlichen bauernhofes und seines heimatortes - elmtarys und agunnaryd - zusammen und kreierte daraus den heutigen globalen markennamen "ikea". er gründete und taufte den nun multinationalen konzern, dessen bedeutung für die einrichtung des zuhauses von millionen von menschen, eine eigene sonderausstellung gewidmet wird:
die legendären schwarzen kleinen unauffälligen notizbücher. seit beinahe zwei jahrhunderten von künstlern, schriftstellern, denkern, visionären verwendet. van gough, picasso, hemingway, matisse um nur einige zu nennen. chatwin hat seine notizbücher, die "moleskine", in dem roman "the songlines" erwähnt. ob es sich dabei einfach um schwarze heftchen, welche mit dem robusten, wasserabweisendem stoff moleskin überzogen sind, gehandelt hat oder um die vereehrten büchlein der kunst- und literaturszene, sei dahingestellt. liebe nährt sich durch romantische geschichten.
„fables & fairy tales," nur ein themenschwerpunkt beim animationsfilm-festival tricky women
in den anfänglich eisigen märztagen in wien. bei den ausschließlich von
frauen kreierten trickfilm-stories wird das publikum verzaubert,
übersättigt von üblicherweise monströsen special effects der breiten
masse, erhellt sich die miene des besuchers, huscht lächeln über die
gesichter bei den originellen geschichten: beispielsweise über laika,
die tierische erste kosmonautin, tagesfliegen, die die welt um sich
entdecken, märchenhäuser und ziegendamen ... zum siebenten mal
präsentierte sich das internationale animationsfilm festival, welches
im wiener topkino vom 4. bis 8. märz über die bühne gelaufen ist: fünf
tage, 181 animierte filme, vorträge, workshops, diskussionen und
parties ...
viele menschen verbringen heute den großteil des tages im büro. das büro ist nicht nur arbeitsplatz sondern vor allem auch lebensumfeld geworden, wo neben der produktiven tätigkeit kommunikation und interaktion vorherrschen. die harmonische und inspirierende atmosphäre in den arbeitsräumen bilden deshalb die grundlage für die gute stimmung unter den mitarbeitern, in weiterer folge für den erfolg eines unternehmens.
mit dem jahr 2010 wird der großteil der weltbevölkerung in den städten wohnen. mit der zunehmenden verdichtung innerhalb der urbanen zonen wachsen auch die herausforderungen des zukünftigen städtebaus an. städte mitsamt ihren gebäuden bilden aber nicht nur räumliche strukturen und landschaften, sondern speichern ebenso kulturelle identität und prägen den alltag der menschen.
musik, kunst und mode bilden schon seit jeher eine harmonische symbiose. alle drei genres sind „spürbarer" ausdruck persönlichen und emotionalen empfindens. bei der englischen musikband rodnik kommt der modische aspekt ebenso so stark zum tragen wie die musik und der kunstaspekt. als symbolischen auftakt zur band- und „brand"-gründung im jahre 2006, wählte man entsprechend auch eine modisch-kreative plattform, nämlich die new york fashion week. beim ersten gig im renommierten new yorker modehaus barneys wurde nicht nur „elektronische rock"-musik gespielt, sondern darüber hinaus auch die gleichnamige modekollektion präsentiert.
viele züricher bevorzugen es mit dem rad durch die stadt zu fahren. auch die beiden brüder daniel und markus freitag waren anfang der 1990er-jahre oft und gerne mit auf dem bike in der schweizer city unterwegs. bei regen mussten die beiden grafikdesigner jedoch feststellen, dass ihre unterlagen alle nass wurden, was dem gedanken einer wasserabweisenden und dennoch stilvollen „kurier-tasche" entstehen ließ. ihre wohnung befand sich in der nähe einer stark befahrenen transitachse, wo der schwerverkehr mit bunten lastwagenplanen vorbei brauste, was die brüderpaar dazu anregte, doch einmal aus den "100.000-meilen"-lastwagenplanen eine kurier-tasche zu schneidern. eine geniale idee, wie sich heute rückblickend feststellen lässt. aus diesem recycling-gedanken hat sich im laufe von rund 15 jahren eine erfolgreiche taschen-story mit über 40 verschiedenen modellen und über 60 mitarbeitern entwickelt. in vielen städten der welt gehören die freitag-messenger-bags aus individuell gefertigten lkw-planen zum gewohnten urbanen stadtbild.
insgesamt drei schmuckkollektionen präsentiert boss für den kommenden herbst/winter 2008. es sind dies die ersten schmuckkollektionen des modehauses, welche sich stilistisch an die aktuellen modeprogramme anlehnen. unterteilt sind die schmucklinien in boss black, boss orange für damen und herren sowie in die manschettenknopf-serie boss selection. hochwertige verarbeitung und ausgewählte materialien wie sterlingsilber und edelstahl in kombination mit leder oder schmucksteinen wie türkis oder crystallized - swarovski elements, zeichnen die produkte aus.
der thunersee in der schweiz gilt als mekka für sporttaucher. es ist dies ein fast mediterran anmutendes gewässer im berner oberland, umgeben von einer traumhaften bergkulisse der alpen. bei der thunerseer tauchbasis sind die robusten und dennoch eleganten uhren der schweizer marke oris zu wichtigen instrumenten geworden. mit einem nur einseitig drehbaren tauchring ausgestattet, garantieren sie eine absolut sichere zeiteinstellung während des tauchgangs. als neuer „wasserdichter gigant der tiefe" gilt dabei das neue modell „der meistertaucher." das titangehäuse dieses modells misst 49 mm durchmesser, 15,25 mm dicke und 565,2 mm3 volumen, es ist dies die größte je hergestellte armbanduhr von oris „since 1904"! die getrennten anzeigen können dadurch noch besser gelesen werden. vor allem die für die tauchzeit entscheidende minute beim auftauchen, die nunmehr aus dem zentrum der uhr läuft. die anzeigen leuchten in superluminova „dark orange". für tauchfans und freunde schöner funktioneller uhren gleichermaßen interessant!
morpheus ist der gott des traumes in der griechischen mythologie ... er kann sich in jede form verwandeln und in träumen erscheinen. wahrscheinlich hätte auch morpheus sich solch eine wunderschön leuchtende erscheinung ausgedacht - oder vielmehr „erträumt" - wie dies industrie-designer yves béhar gemacht hat. unter dem titel „morpheus" hat der in san francisco lebende designer jedenfalls eine ganz besondere, poesievolle luster-interpretation im rahmen der aktuellen swarovski crystal palace kollektion entwickelt, welche auch als hommage an den gott der träume gewertet werden kann.
warum eigentlich immer nur das klassische weiß für waschmaschine, kühlschrank oder geschirrspüler? obwohl haushaltsgeräte durchaus große flächen im wohnraum in anspruch nehmen, fristen diese zumeist ein optisch und darstellerisch wenig aufregendes dasein. trotz dass diese täglich benützt, mit händen berührt und augen betrachtet werden, stehen haushaltsgeräte ganz im gegensatz zu allen anderen gegenständen des wohnbereichs eher im hintergrund. vor allem die waschmaschine muß sich zumeist mit einem (abstell-)platz im hinteren winkel oder abgeschirmten bereich begnügen.