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befinden sich im arbeitszimmer swetlana geiers, in einem kleinen häuschen nahe bei freiburg. die aus kiew stammende übersetzerin russischer literatur ins deutsche, urgrossmutter einer schar russisch und deutsch sprechender nachkommen, widmet sich seit jahrzehnten russischer literatur und deren wiedergabe in deutscher sprache. seit 1992 konzentriert sie sich auf fjodor dostojewksij. dass ein film über ihre eigene person gedreht werden soll, versteht die alte dame nicht. was sei denn an ihr so besonders? ihr charakter spiegelt ihre aussage, eine gute übersetzung erkenne man, indem man sie nicht bemerke. zwei diktaturen prägten ihr leben. ihr vater, den das junge mädchen bis zum tod pflegte, erholte sich nie vom grauen der stalinistischen gefangenschaft. ihre beste freundin und nachbarin später von hitlers soldaten in kiew erschossen. 30.000 juden wurden hingerichtet, tagelang die schüsse vom stadtrand zu hören. flucht nach deutschland. und swetlana geier macht die erfahrung, dass sich in totalen systemen auch „menschen" finden. sie sehe den menschen, nicht die uniform. ein stipendium an der humboldt universität, als russin in deutschland, und fremdenpässe für sie und ihre mutter werden erstellt. der verantwortliche wird daraufhin an die ostfront geschickt und dessen ministerium politisch gesäubert.
die fünf elefanten trägt die kleine, gekrümmte frau in ihr zimmer und legt sie auf den tisch.
ideen-ausgangspunkt des ausgesprochen spannenden bildbandes „dirt ollies - a skateboard trip to mongolia" (verlag für bildschöne bücher) war ein foto eines riesigen skateparks in der hauptstadt der mongolei ulaanbaatar. auf dieser aufnahme aus dem jahr 2002 war ein gigantischer skatepark inmitten von wohnhäusern der stadt in ostasien zu sehen. begeistert von der besonderen aura dieses bildes inmitten der mongolischen hauptstadt, machte sich zwei jahre später eine gruppe von 11 skatern auf, um dieses skatergelände zu besuchen, zu befahren und dies fotografisch zu dokumentieren.
bevor bekleidung einer globalen sichtweise von modetrends untergeordnet wurde, war es die jeweilige herkunft und kultur, über die sich die menschen ihren jeweiligen bekleidungsstil aneigneten. der legendäre, 1999 verstorbene grafik-designer tibor kalman hat in seinem - von seiner frau maria fertig gestelltem - wunderbarem nachschlagewerk „(un)fashion" (booth-clibborn editions) eine anthropologische sichtweise auf globale kulturen und ihre jeweiligen bekleidungs-riten und -codes geworfen. mit einem augenzwinkern dokumentiert kalman hier erfrischende parallelen zwischen westlichen mode-trends und ihrer eigentlichen, ursprünglichen herkunft aus alten kulturkreisen. ein bunter, oft schriller streifzug durch die bekleidungswelten der menschen und ihrer doch manchmal recht eigenwilligen, modischen interpretationen von gefühlen, stimmungen und dem allseits verbreiteten zugehörigkeitssinn.
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